Glücksspielverluste rückforderbar
Oberster Gerichtshof, 1 Ob 64/26g (27.05.2026)
Der OGH hat erneut bestätigt, dass Glücksspielanbieter ohne österreichische Lizenz Spielverluste rückerstatten müssen. Außerdem hat er klargestellt: anders als durch das beklagte Glücksspielunternehmen behauptet, verstößt das österreichische Glücksspielkonzessionssystem nicht gegen EU-Recht. Der rechtliche Schutz für Glücksspieler:innen bleibt daher weiter aufrecht: Verbraucher:innen, die bei nicht in Österreich lizenzierten Anbietern Verluste erlitten haben, können ihre Einsätze auf Basis der unwirksamen Verträge zurückfordern — selbst, wenn ihnen die Rechtswidrigkeit des Spiels bekannt war.


Fiona Walatscher
Image: Generated with A.I.
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